Springe vor, zu deinen Wurzeln zurück!

Zu den Wurzeln finden

Zu den Wurzeln finden

»Die meisten Künstler, Bands und Gruppen kehren früher oder später zu ihren Wurzeln zurück, oder sterben auf dem Weg dahin.«

Die wenigen Glücklichen, die es von Anfang an (unbewusst?) begriffen haben, sterben zwar auch, aber eben glücklich. Schon Charlie Chaplin erzählte davon, »als er sich selbst zu lieben begann« (das Zitat wurde ihm allerdings nur zugeschrieben)*.

In meinem Geist ist dies die Bestätigung jener These – der auch viele wunderbare Menschen beipflichten –, wonach der Mensch zwangsweise zu seinem inneren Kind finden muss; sich also zu erinnern hat, was er bereits als Kind schon immer und wahrhaftig und so wirklich wollte, um schlussendlich glücklich zu sein (ich bin so frei, dies derart ausdrücklich zu formulieren).

Mit dieser Erkenntnis nimmst du zum einen das fühlende Wesen, das Du bist und darstellst an, und machst Dich zum anderen selbst wie »neugeboren«, und trägst diese Erleuchtung würdevoll durch’s Leben, ja bis zum Sterbebett. Denn was tut Dein Neugeborenes, nichts anderes, als zu lieben? Und geliebt zu werden? Denn wenn es das nicht ist und wird, fängt es an zu schreien.

Dein inneres Kind

Um den Bogen wieder zu Herrn Chaplin und auch den ganzen anderen Künstlern zu spannen – zu letzteren zähle ich natürlich auch Dich:

Du wirst sehen, dass dein Schaffen so viel leichter, lockerer und luftiger von der Hand geht, wenn auch Du zu deinem inneren Kind gefunden hast.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass du deiner gegebenenfalls grummelig-grantigen Seite für Nimmerwiedersehen abschwören musst. Es bedeutet einfach, dass du begriffen hast, dass im Grunde jedem alles irgendwie eh egal ist, und du einfach sein kannst, wie du bist.

Ich denke, eins meiner persönlichen Zitate, bringt’s auf den Punkt:

»Die wahren Künstler sind Kinder.«

* Ich empfehle jedermann übrigens sehr sehr herzlich, die oben verlinkten Chaplin-Zeilen durchzulesen; zugeschrieben, frei erfunden, hin oder her. Das Original stammt übrigens wohl von Kim McMillen.

 

Kommentieren